GÜNTHER DOMENIG:
Von Gebäuden
und Gebilden


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Museum Moderner Kunst Kärnten
Architektur Haus Kärnten
DOMENIG STEINHAUS
Heft/Hüttenberg

MYDOMENIG MYDIMENSION GEWINNSPIEL

Von Juni bis September 2022 kannst du spannende Sachpreise gewinnen, wenn du uns deine kreativen Ideen schickst! Du kannst jeden Monat eine neue Arbeit zum jeweiligen Thema einsenden.

Bis 30. Juni 2022 Einsendeschluss von:

Schreibe ein Elfchen oder eine kurze Geschichte. Seite 14 im Architektur-Spiel-Raum-Buch.



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Foto: Gerhard Maurer

Akzentuiert wird die Wirkung des Gebäudes durch installative Eingriffe von Künstlerinnen und Künstlern – erfahren Sie mehr.

Foto: David Schreyer

Die ungewöhnliche und einzigartige Mehrzweckhalle der Schulschwestern in Graz ist in mehrfacher Hinsicht zentral für Günther Domenigs Auffassung von Architektur – erfahren Sie mehr im AHK.

Z‑Sparkasse, 2014, Foto: David Schreyer

Die Z-Sparkasse polarisierte von Anfang an und verschuf Günther Domenig internationale Aufmerksamkeit – erfahren Sie mehr im MMKK.

Foto: Gerald Zugmann

Es ist Günther Domenigs großes Lebenswerk, es ist ein gebautes Architekturmanifest und geprägt vom Willen nach künstlerischem Ausdruck. – mehr Infos.

Foto: Gerald Zugmann

Ein „Pfahl“ durchstößt diagonal zum orthogonalen Raster den Nordflügel der Kongresshalle, gleich einem Blitz, der diese traumatisierenden und belastenden Mauern des Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg aufbricht – erfahren Sie mehr in der Ausstellung.

Römisch-katholisches Kirchenzentrum und Pfarrkirche Oberwart, 1966 – 1969
Günther Domenig/​Eilfried Huth, Foto: David Schreyer

In Fortsetzung und parallel zum Bau der Pädagogischen Akademie begannen Domenig und Huth 1965 mit dem Bau der Pfarrkirche und des Kirchenzentrums in Oberwart – erfahren Sie mehr in der Ausstellung.

GIG, Gründer‑, Innovations- und Gewerbezentrum, Völkermarkt, 1993 – 1995, Foto: Gerhard Maurer, 2022

Sowohl das Motiv des Flügels als auch das der Auskragung kommen immer wieder in Domenigs Arbeit vor und sorgen für Wiedererkennbarkeit – erfahren Sie mehr in der Ausstellung.

Foto: Wolfgang Thaler

Das Haus selbst wurde nie als Wohnhaus genützt, sondern fungierte über viele Jahre als Diskothek – erfahren Sie mehr in der Ausstellung.

Die kärntenweite Ausstellung zeigt erstmals das spektakuläre Gesamtwerk eines der wichtigsten österreichischen Architekten über vier programmreiche Monate an vier einzigartigen Orten.
Eine Ausstellung im Museum Moderner Kunst Kärnten und im Architektur Haus Kärnten spannt einen breiten Bogen über Günther Domenigs künstlerisches und architektonisches Werk. Zwei seiner zentralen Arbeiten, das DOMENIG STEINHAUS und Heft/Hüttenberg, werden selbst zu Ausstellungsobjekten und mit einem umfassenden Programm bespielt.

Mehr Infos

Im MMKK reflektieren die Kurator:innen der Ausstellung das Verhältnis von Architektur und Kunst. Die Arbeiten des Architekten Günther Domenig werden in Dialog mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen und ausgewählten Werken aus der Sammlung des Museums gesetzt. Werke von namhaften Fotograf:innen zeigen die Einzigartigkeit der Arbeiten Günther Domenigs auf.

Mit Arbeiten von Raimund Abraham, Christian Brandstätter, Herbert Boeckl, Peter Cook, Franco Fonatti, Julia Gaisbacher, Peter Kaschnig, Cornelius Kolig, Maria Lassnig, Sonia Leimer, Gerhard Maurer, Thom Mayne, Ferdinand Neumüller, Stefan Oláh, Paul Ott, Gustav Peichl, Walter Pichler, Klaus Pinter, Anna Rubin, Peter Sandbichler, SHE SAID, Hans Schabus, Toni Schmale, David Schreyer, Margherita Spiluttini, Wolfgang Thaler, Lebbeus Woods, Gerald Zugmann.

Die Ausstellung im AHK stellt das architektonische Schaffen Domenigs in Dialog mit nachfolgenden Generationen von Architekt:innen. Das Wiener Kollektiv 4 verwandelt das AHK in eine gesamträumliche mediale Installation und eröffnet neue Perspektiven von Günther Domenig über das Dia Archiv des Architekturzentrum Wien (Az W). Der Dialog wird durch eine Vortrags- und Gesprächsreihe mit Architekt:innen und Expert:innen ergänzt.

Mit Arbeiten von Kollektiv 4 (Christian Freude, Christina Jauernik, Johann Lurf, Fabian Puttinger), Peter Kaschnig, the next ENTERprise Architects, Kathrin Aste (./​studio3).

Foto: Gisela Erlacher

Das DOMENIG STEINHAUS, das autobiografische Schlüsselwerk Günther Domenigs, wird selbst zum Ausstellungsobjekt und über das Medium Performance auf seine Körperlichkeit hin befragt. An drei Wochenenden bespielt das Tanzquartier Wien (TQW) mit eingeladenen Gästen das Steinhaus. Die expressive Geste der Architektur, die zugleich Skulptur ist, wird zu einem Resonanzraum für andere Kunstformen und folgt so der Programmatik der STEINHAUS Günther Domenig Privatstiftung.

Mit Julius Deutschbauer, durch:formen (Katrin Ackerl Konstantin, Niki Meixner, Erik-Jan Rippmann), Alexander Gottfarb, Barbara Kaiser, Andrea Maurer, Karin Pauer und Aldo Giannotti, Oleg Soulimenko und Doris Uhlich.

Foto: Gerald Zugmann

Dieses aus Anlass der Kärntner Landesausstellung 1995 entstandene Gebäude, gleichzeitig Schauplatz und Exponat, gilt heute als ein zentrales Werk in Günther Domenigs Architekturœuvre. Aufgrund des Leerstands über mehrere Jahre hinweg ist eine einmalige Situation von skulptural-architektonischen Überlagerungen durch die Natur entstanden. Durch temporäre künstlerische Interventionen und Arbeiten von Künstler:innen und Student:innen ausgewählter Kunst- und Architekturuniversitäten wird das Gebäude dem Publikum wieder zugänglich gemacht.

Mit Arobota+, Florian Hecker, Incredible Bob, Brigitte Mahlknecht, Eva Schlegel und 2MVD

AA nanotourism Visiting School: Architectural Association (AA) School of Architecture, London

Fachhochschule Kärnten: Studienbereich Bauingenieurwesen und Architektur, Studiengang Architektur, Spittal/​Drau

Hochschule für Technik Stuttgart: Architektur und Gestaltung, Stuttgart

Peter Weibel – Forschungsinstitut für digitale Kulturen: Mihály Németh und Sophie Publig, Wien

Technische Universität Graz: Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften, Graz

Universität für angewandte Kunst Wien: Institut für Architektur, Studio
Greg Lynn, Wien

Universität Innsbruck: Institut für experimentelle Architektur ./​studio3,
Innsbruck

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt: Institut für Kulturanalyse
mit Simone Egger, Klagenfurt

Foto: Gerhard Maurer

Programm

IN RESONANZ

Mit einem Text von Anna Baar und Fotografien von Gerhard Maurer. Die Publikation In Resonanz setzt sich in ungewöhnlicher Weise mit dem architektonischen Werk Günther Domenigs auseinander. Der Blick auf den Architekten und sein Werk erfolgt von außerhalb: außerhalb der dominanten Wahrnehmungsweisen; außerhalb seiner Lebenszeit; außerhalb der Normen eines Architekturbuchs – und schafft genau deshalb andere Wege der Wahrnehmung.

Erhältlich ab 10.06.2022
im Museum Moderner Kunst Kärnten,
Architektur Haus Kärnten
und DOMENIG STEINHAUS
Erscheint im JOVIS Verlag,
Deutsch/Englisch/Slowenisch

IN REFLEXION

Mit Beiträgen von Matthias Boeckl, Simone Egger und Lukas Vejnik, Doris Lippitsch, Valerie Messini, Hans Ulrich Reck uvm. In Reflexion ist die wissenschaftliche und künstlerische Ergänzung zur Publikation In Resonanz. Mehrere Autor:innen beschäftigen sich aus zeitgenössischer Perspektive mit Werk und Wirken des Architekten Günther Domenig. Die (architektur-) theoretische, künstlerische und feministische Auseinandersetzung dient dem Weiter- und Andersdenken des bereits Bekannten. Sie erlaubt aber auch das Wiederentdecken von Vergessenem oder Übersehenem.

Erhältlich ab Dezember 2022 im
Museum Moderner Kunst Kärnten,
Architektur Haus Kärnten
und DOMENIG STEINHAUS
Erscheint im JOVIS Verlag,
Deutsch/Englisch/Slowenisch

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